Ich versuche hier, mich auszudrücken und teilhaben zu lassen, ohne Dich überzeugen zu wollen. Ich möchte meine Gedanken, meine Wahrheit nur bis zur Mitte zwischen Dir und mir „schubsen“, damit noch genug Platz für Dich, Deine Gedanken und Deine Wahrheit bleibt.
Darf ich Dir hier anvertrauen, dass mir das, was ich schreibe, manchmal selbst Angst macht? Und gleichzeitig, im Hinschreiben, entsteht der Mut, so zu schreiben, wie ich es versuche, tastend (Freud´scher!) und freudig meinen Weg im Schreiben suchend? Zwischen Dir und mir die Mitte erspürend?
Wenn ich wandere, entscheide ich oft aus dem Bauch heraus UND habe Karte und Kompass dabei. Wenn ich schreibe, trage ich das Bild mutiger Menschen in mir, Menschen, die mit ihrer Angst beten, Menschen, die still werden, die in sich hineinzuhorchen versuchen … und nicht aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit den aktuell lauten Einladungen zu einfachen Lösungen hinterherlaufen – egal wem oder welcher Art?

spirit-trekking bedeutet für mich, mich auf meinen eigenen Weg zu machen und hierüber zu berichten. Eine gute Frage ist besser als 1000 Antworten, hab ich mal gelesen, aber das ist auch schon wieder eine Bewertung. Ich denke und fühle, gute Fragen haben dieselbe Berechtigung wie schlaue Antworten, aktuell bin ich auf der Seite der Fragenden!
Man könnte auch sagen: spirit-trekking ist vielleicht die Fähigkeit, aus Dreck Gold zu machen … sich selbst wandernd zu hinterfragen und Schritt für Schritt zu verwandeln?

Wenn ich einen Ameisenhaufen betrachte, beobachte ich manchmal fasziniert einen komplexen sozialen Organismus, dessen Regeln ich nicht verstehe. Warum nimmt Ameise A diesen Weg und krabbelt einfach über Ameise B hinweg? Warum zerren vier Ameinsen erfolglos an diesem Zweig und alle anderen gehen achtlos vorüber? Manchmal entsteht in mir der Wunsch, ich möchte mich den Ameisen bemerkbar machen. Wenn ich mich dann so vor dem Ameisenhaufen sehe, erinnere ich mich an Beobachtungen überhalb von Oberstdorf. Ich sass am Berg und beobachtete die Stadt – ähnlich schwer nachvollziehbar wie ein Ameisenhaufen? Und manchmal öffnet sich dann eine ganz neue Betrachtungsweise, ich werde Teil des Ameisenhaufens und spüre, wir menschlicher Ameisenhaufen werden vielleicht auch betrachtet?
Vielleicht öffnet sich dann in mir eine Pforte einer Betrachtung jenseits von Richtig und Falsch? Alles scheint im Fluss, alles wandelt sich, politische Überzeugungen werden kleiner und das Gefühl, Teil eines unendlichen Wandlungsprozesses zu sein, wird wahrnehmbar? Es ist wie wenn ich die Welt in diesem Moment selbst hervorbringe und neu verstehe? Es ist ein großes Staunen, ein Verstehen auf mehreren Ebenen zugleich, es ist an etwas Unbeschreiblichem teilhaben dürfen?

Ein Leben jenseits von richtig und falsch ohne Bewertungen zu führen ist genau das Abenteuer, das ich gerade suche. „Geh zu den Menschen“, sagte die Angara und so werde ich mich in absehbarer Zeit wieder auf meinen Weg zu Fuß machen. Diesmal nicht zwingend nach Russland, sondern auch hier im „Schengen-Raum“ und besonders in Deutschland. „Vergiss Deine deutschen Wurzeln nicht“, auch das hat mir die Angara ans Herz gelegt. Meine Wohnung wird gerade neu vermietet, dafür bin ich dankbar. Ich bin ein Wanderer zwischen den Welten und als solcher brauche ich aktuell keinen festen Wohnsitz, empfinde zu viel Komfort als hinderlich und gebe mich dem „Zufall am Wegesrand“ hin.
Ich sehe mich als Geschichtenerzähler – wie ganz viel früher, in dieser Zeit war ich als Straßenkünstler unterwegs. Aktuell gefällt mir die Idee immer mehr „nicht zu wissen“, viele Fragen zu stellen und ein bisschen von diesem Prozess zu erzählen.

Politisch betrachtet macht spirit-trekking vielleicht sogar „Sinn“: es hat einen minimalen ökologischen Fußabdruck und Komfortverzicht ist ja aktuell irgendwie in. Oft werde ich unterwegs so gesehen, einige Menschen finden es vielleicht sympathisch, wie ich unterwegs bin?

  • sprit-trekking schafft wohnraum und nutzt „Leerstand“. In meiner Wohnung in Augsburg wohnt jemand anderes und ich nutze „Gelegenheiten“, sei es ein Gästezimmer, eine Hütte im Wald oder ein Platz auf einer Wiese.
  • Geschichten werden live und authentisch erzählt, Austausch und Begegnung zwischen ganz unterschiedlichen Menschen kann zu überraschenden Erkenntnissen führen (Inspiration vor Ort für alle Beteiligten)
  • kennt kein richtig oder falsch, besteht im Versuch, bewertungsfrei zu leben (im Bewusstsein, dass das Gegenteil einer großen Wahrheit gleichzeitig eine nicht minder große Wahrheit ist). Das einzig Stetige ist der Wandel…
  • es geht mir nicht um Rekorde, „connected footprints“ oder ganz besonders weit und lange zu wandern. Ich spüre und nutze Gelegenheiten: wenn ich einladen werde, sage ich fast immer ja, lasse mich fast immer mitnehmen und versuche, meinem Bauchgefühl zu folgen. So oft wie nur möglich. Und manchmal sind 5 km am Tag „schwerer“ und weiter als 35 km…
  • Wir menschliche Wesen sind im Laufe unserer Evolution zum Heute ziemlich viel zu Fuß unterwegs gewesen.
    Vielleicht steckt es uns noch in den Genen?

Vorbereitungen sind gut, aber ab einem gewissen Punkt bemerkte ich, dass eine perfekte Vorbereitung auch Angst vor dem Losgehen ausdrücken kann.
Ich bin froh, dass ich den ersten Schritt gemacht habe, alles weitere ergab sich aus dem unterwegs-sein.

  • ich lernte: es geht nicht um 70km in 24 h
  • ich besuchte einen outdoorkurs: das war eher ein Feriencamp für Informatiker, nicht echt, aber ich lernte, mich einem Idioten unterzuordnen:-)
    So bemerkte ich, ich bin vielleicht unterwegs zu einem größeren Ziel?
  • Material – Gefahr der Überausrüstung. z.B. Sägeseil (20g) habe ich nie gebraucht, ich mag den Mix aus kalkulierter Unsicherheit und überlebenswichtigen Sachen. Wenn was fehlt, entsteht oft Kontakt…
  • Mein Ziel ist nicht irgendwo anzukommen, sondern vielmehr eine Verwandlung im Innen.
    Daraus kann in der Folge auch eine Veränderung im Außen entstehen?
  • Angst ist meine beste Freundin. Mut ist vielleicht Angst, die gebetet hat (ist nicht von mir, gefällt mir einfach).
    Ich habe gute Erfahrungen mit einer gesunden Selbstüberschätzung plus gutes Risikomanagement gemacht…
  • probieren geht über studieren … und: anders heißt nicht besser?

Das lange Wandern führt mich aus meiner gewohnten Betrachtung raus und ich finde neue Wege. spirittrekking bedeutet für mich – jeden Tag neu – wieder zum Kind zu werden (den „reset-Knopf“ in meinem Gedankengewitter zu finden). „Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich“, meine Heimat in mir zu fühlen, ein Mal am Tag zu wissen, wo ich herkomme, wer ich wirklich bin, was ich mitbringen und was meine Aufgabe in diesem Leben ist… echte Wahl haben (jenseits von Reiz-Reaktion). Ich er-wandere mir diese Rückverbindung und versuche, einmal am Tag die Welt als Kind zu erleben…

Das geht vielleicht alles auch in der Kirche, auf einem Seminar, beim Spülen, Liebemachen oder Arbeiten? Oder beim Müll-raus-tragen? Ich beschreibe hier MEIN spirittrekking, jenseits von richtig und falsch…
Die Grenze zwischen richtig und falsch – wo verläuft sie wirklich? Und vielleicht sind Grenzen der Liebespartner der Freiheit?

Wenn ich wandere, lange wandere, dann überschreite ich die Grenzen der Zeit.
Ich hatte (so nach 22 km) immer wieder „Öffnungen“, ich konnte mit anderen Menschen sprechen, wie wenn sie mir gegenüber wären und ihre Antworten kamen nicht aus mir, sondern daher, wie ich auch mit meinem Vater sprechen kann, ich konnte mich in die Vergangenheit beamen und hatte Kontakt zu meinen Vorfahren 2000, 10000, 20000, 40000 oder 400000 Jahre zurück.
Die Ansichten der damaligen Zeiten sind heute in keinster Weise politisch korrekt, daher das Gegenteil einer großen Wahrheit ist eine nicht minder große Wahrheit, immer den Faktor Zeit und Raum miteinbezogen.

Die Vorstellung von 1000 Jahren war mir früher nicht zugänglich. Vielleicht ging alles so schnell, dass ich meine Seele nicht so „weiten“ oder entspannen konnte, um 1000 Jahre zu spüren.
1000 Jahre könnten 40 Mal „stille Post“ sein, über 40 Generationen weiter gegebene Informationen…

Ich beobachte mitunter, dass ich auf langweiligen Wegen bleibe, obwohl es querbeet viel spannender wäre. Genauso kommt es vor, dass ich lange in Schuhen über herrliche Wiesen laufe … und obwohl meine Füße nach Freiheit schreien, nehme ich es viel später war.
Könnte das etwas mit Gewohnheit zu tun haben? Aus Gewohnheit trage ich Schuhe und benutze Wege? Nun, nichts gegen Schuhe und Wege, fraglos beides tolle und nützliche Sachen, aber sie können auch ablenken … vom Wesentlichen?
Vielleicht habe ich in Schuhen und auf Wegen auch häufiger eine „gewohnte“ Wahrnehmung, die Öffnung für den Geist unterbindet. Ich denke dann ungefähr das, was ich gewohnt bin zu denken, fühle das, was ich gewohnt bin zu fühlen … und der Geist umwebt mich sanft, versucht mich zu erreichen und ich merke nichts davon?

Gewohnheit gibt Halt und Orientierung in einer ziemlich unübersichtlichen Welt – und gleichermaßen führt sie vom Erleben des Moments weg. Ich betrachte Gewohnheiten als großes Glück, egal aus was die Gewohnheiten bestehen. Auch schlechte Gewohnheiten geben Halt und Orientierung.
Und ich betrachte das „immer-wieder-Ausssteigen“ aus Gewohnheiten ebenfalls als großes Glück.
Vielleicht geht es um die 
richtige Mischung aus Gewohnheit und Moment – und vielleicht kann auch Momentbezogenheit zur Gewohnheit werden?

Zwischen dem reinen Moment und Gewohnheit gibt es vielleicht Präsenz –  Präsenz im Sinne von authentisch wahrnehmen und sein was ist, Präsenz im Sinne von: ich bin mit den Dingen, bin mir meiner Gewohnheiten bewusst, und gleichermaßen „kriegen“ mich diese Gewohnheiten nicht? Gewohnheiten als Verkehrszeichen für einen „moralischen Pragmatiker„?

Dadurch dass ich aktuell meine Heimat „in mir“ trage und mich im Außen ständig komplett neuen Reizen aussetze, kann ich dem Paradoxon Gewohnheit neu begegnen und ich kann die Gewohnheiten meiner unterschiedlichen Gastgeber besser aushalten, muss nicht rebellieren, sondern kann verstehen, dass andere Menschen andere „Sicherheits- und Orientierungskonzepte“ wählen…

Das Geschenk meines Vaters, diese zusätzliche Wachheit, ließ mich vielleicht mein eigenes Gewohnheits-Gefängnis ein kleines bisschen mehr wahrnehmen und der Komfortverzicht hilft mir vielleicht, dies nicht so bald wieder zu verlieren?
Mein letzter (längerer) Job in der Augsburger Obdachlosenhilfe SKM hat (dank manch besonderer „Klienten“) meinen Horizont erweitert … ich war nicht so eng ins sozialpädagogische Team eingebunden, bekam immer die „besonderen“ Fälle und hatte einen etwas belächelten Status als eine Art „sozialpädagogischer Heilpraktiker“ … ich habe die Menschen, die zu mir kamen, nicht nach Einbindung ins soziale System gefragt, sondern ich habe sie gefragt, „was ist Ihr Wunsch, was kann ich für Sie tun?“
Es waren so drei oder vier, die haben mir ihr Herz geschenkt und haben mich authentisch an ihrem Lebensweg teilhaben lassen. Dadurch bin ich einer neuen Welt begegnet, einem unbekannten Graubereich – auch nach meinem Arbeitsverhältnis bin ich diesen Menschen noch begegnet und habe mir genauso viel Zeit für sie genommen als in meiner bezahlten Angestellten-Zeit…
Wir haben vielleicht gegenseitig voneinander gelernt… dieser Job im SKM war wie eine „Absprungvorbereitung“ aus Komfort- und Sicherheits-Gewohnheiten?

Ich hatte früher auch ein „Schubladensystem meiner Gewohnheiten“ (auch anders-sein kann zur Gewohnheit werden und entsprechend kultiviert werden) – aber dieses Schubladensystem wurde in Russland gesprengt und als ich zurück nach Deutschland kam, konnte ich nicht einmal gut erhaltene Einzelteile für was neues verwenden … es passt grundlegend nicht mehr, ich brauche neues Holz, um etwas neues zu bauen?

Mit dem Wandern und dem Russisch-Lernen entwickele ich aktuell neue Gewohnheiten – und hoffe mir dessen bewusst zu bleiben … inkl. der neuen Lust auf einen gewissen Komfort und den Mut, „zu den Menschen“ zu gehen und mich nicht mehr „nur“ im Wald zu verkriechen.
Vielleicht werde ich das nächste Mal ohne Zelt und Schlafsack, nur mit Notbiwak losziehen, um eine neue Gewohnheiten zu entwickeln… Und vielleicht gibt es noch viel mehr neue Gewohnheiten, die schon auf mich warten, und von denen ich noch gar nichts weiß?
Ich war im Herbst 2019 bereit, „teure“ Fehler zu machen, weil ich immer noch mit dem „alten“ Kopf durch „alte“ Wände wollte… ich hielt alte Gewohnheiten für eine Lösungsmöglichkeit in einer völlig neuen Situation – und als ich mir dessen bewusst wurde, fand ich plötzlich neue Türen, wo vorher Mauern zu sein schienen?

Wie war ich konkret unterwegs in diesem mir anfangs vollkommen fremden Russland?
Ich stellte mich dem bewussten Nicht-Wissen. Ich überquerte die Grenze und als ich sicher war, dass ich aus dem „betreten-verboten“-Grenzland heraus war, bog ich in den Wald ab. Der russische Wald sprach genau dieselbe Sprache wie einige Kilometer zuvor der lettische Wald oder der litauische. Da schien die Grenze nicht spürbar.
Das erleichterte mich und ich verbrachte meine erste Nacht auf russischem Boden im Wald. Es war wie in Lettland – alles gut. Der erste wirklich interessante Moment kam, als ich ein Stück Straße lief und ein Auto anhielt. Ich verstand kein Wort, aber die Gesten waren eindeutig – ich war eingeladen mitzufahren und musste mich nun entscheiden: Angst oder Kontakt mit den „bösen“ Russen?

Mein Bauch fühlte ja und ich stieg ein. Eine Stunde später schämte ich mich echt meiner Angst. Mir wurde die Stadt gezeigt, der Fahrer war unglaublich herzlich und ich blieb noch drei Tage in dieser ersten Kleinstadt im Hotel, um mich einzugewöhnen. Es war wie „nach Hause kommen“, die Menschen waren selbstbewusst, keiner grüßte – aber sprach ich jemand freundlich an, bekam ich mehr Hilfe, als ich zu träumen gewagt hätte.

Ich wurde immer mutiger, und kaufte – ohne ein Wort Englisch – letztendlich mit Händen und Füßen eine russische SIM-card mit mobilen Daten. Ich hatte das Gefühl, ich bewege mich in konzentrischen Kreisen – immer weiter, langsam und vorsichtig. Was am Vortag funktionierte (z.B. das leckere Lokal mit WLAN, wo mich der Fahrer, der mich aufgelesen hatte, abgesetzt hatte), das besuchte ich jeden Tag und von dort aus besuchte ich am ersten Tag den Markt, am zweiten einen Klamottenladen, usw.
So machte ich das auch in Sibirien. Immer wieder fragte ich mein „Bauchradar“: darf ich das? Ich achtete auf Tierspuren und mein Innengefühl zugleich. An manchen Tagen konnte ich mir vorstellen, einem Bär so ruhig entgegenzugehen, wie Anastasia das tun würde, angstfrei – an anderen Tagen erschreckte mich jedes ungewohnte Geräusch massiv und ich suchte bewusst mir schon bekannte Orte auf, um mich nicht mehr zu viel Neuem auf einmal zu überfordern…

p.s. Kennst Du eine verwunderliche Eigenschaft der Frösche?
Wirft man einen Frosch in einen Topf mit heißem Wasser, so versucht er sofort, sich zu retten. Wirft man das Tier allerdings in lauwarmes Wasser und erhitzt dieses dann langsam, so rührt sich der Frosch nicht und stirbt.
Frage: ergeht es uns Menschen vielleicht gerade ähnlich? Das zu heiße Wasser könnte für zu viel Komfort und Sicherheitsbestreben stehen?


MEINE PACKLISTE:

Ich hatte an, bzw. trug um den Körper:

Schuhe und Socken, Unterhose, Turnhose, Wanderhose, ärmelloses-T-Shirt, Wander-T-Shirt, dünner Fleece, dicker Fleece, gelbe Wanderjacke (ungefüttert, wasserdicht).

Kleiner Beutel in der Gürteltasche:

Rasierer, Kuli, Nagelschere und Feile, Pinzette, USB-Stick, schwarzer Stift (wasserfest), Feuerblasrohr, Nagelknipser, Ohrstöpsel, Zahnputzzeug, Zahnseide, Rasierer, Seife, Sicherheitsnadeln, kleiner Bleistift, Radiergummi,
2 Kopfschmerztabletten, Pflaster

Gürteltasche vorne:

Wäscheklammer, Kopfhörer, Löffel, Taschenlampe, Messer groß & klein, Feuerzeug, Kompass, Geschenkstein

Gürteltasche innen:

Schoki, Karteikarten, Heft und Stift, grüner Beutel = Karten, Adressen, Brille;
Plastiktüten, Tempos, Geldbeutel, Smartphone, Ladegerät, Kopfhörer, Pass

Ca. 20 l Rucksack blau innen
Schlafsack, Matte, Biwak, Müllsack, Solarladeplatte, Zelt, Schleuder, Sägeseil, Handtuch, Badehose, 2 Mal lange Winter-Unterhosen und schwarze Winter-T-Shirts, 2x Socken, Handschuhe, Mütze, Sonnenkappe

Rucksack außen: Poncho (wasserdicht – diente mir nachts als schützende Unterlage unter Zelt und Isomatte), Wasserflasche

insgesamt ca. 5 kg Gewicht insgesamt zu tragen (ohne Wasser und Verpflegung)

Da ich wirklich nur das Nötigste dabei hatte, musste ich mich tagsüber immer bewegen. Ich aß, navigierte, sang, las, lernte, usw. während des Laufens.
Ich lief sehr langsam, vielleicht 2-3 km/h. Oder ich lag im Schlafsack im Zelt.
Ich hatte unterwegs eine 6+1 Strategie: 6 Tage im Wald und dann einen im Hotel. Dort habe ich alles gewaschen, was ich an Klamotten dabei hatte.