Inspiriert … und herausgefordert hat mich von Eva-Maria Zurhorst der provokante Titel: „Liebe Dich selbst und heirate wen Du willst“, danach kam (für Fortgeschrittene): „Liebe Dich selbst und freu Dich auf die nächste Krise“ …
Lange Jahre dachte ich, hmh, zu radikal, ein bisschen müssen Liebende doch auch zueinander passen.
Doch nun kann ich es fühlen: meine Liebe wird stärker als meine Überzeugungen.
Fortsetzung: das SB-Paradox, Selbstbedienung beim Anderen, bzw. bei der Anderen, Kolonialisieren
Verlinken mit: Ich und Du Paradox // Kommunikation zwischen Hingabe und Manipulation (ist Hingabe Manipulation oder ist Manipulation eine Form von Hingabe?

eigener Weg als „Job“ (und nicht als Urlaub von der Anpassung an ein mechanistisches lebensfeindliches System

weiterführend: als ich in den Alpen war, wusste ich, Russland ruft mich. Ich hatte keine Ahnung, warum, wozu, es gab kein Ziel, nur das Gefühl, verliebt zu sein in ein Land und diesem Ruf zu folgen. Damals wusste ich, diese Haltung ist gefährlich für meine Überzeugungen, stellt mich selbst in Frage. Ich brauchte Hilfe von außen, um diese innere Haltung aufrechtzuerhalten. Es brauchte damals Klugheit, um diese Veränderung, ja Verwandlung zuzulassen und mich nicht im Netz der Gewohnheiten und der festen Ordnung meines Schubladensystems zu verheddern. Es ging damals darum, meine Wohnung „sozialverträglich“ loszuwerden, mir quasi selbst den Rückweg abzuschneiden, ohne alle Sicherheiten über Bord zu schmeißen…

Wie wenn ich auf einem super tollen Spielplatz wäre und dann ruft Mama: „Wir müssen gehen“, ja, dann will ich natürlich noch 5 Minuten länger … ich spiele glücklich mit meinen komfortablen Sandburgen, dann gibt es zwei Möglichkeiten: ich merke, Mama explodiert gleich und ich gehe mit oder ich verpasse diesen Moment, dann explodiert Mama mit allen Konsequenzen.
–> (vgl. Klimaschutz 🙂 … und Schweiz um 1960)
Ich fühlte, noch habe ich die Wahl, ob ich mit verändern // verwandeln will. Mama (magnamama) ruft noch leise. Aber irgendwann habe ich keine Wahl mehr, dann werde ich „zwangsweise“ verändert // verwandelt:-)

Russland ist wie die Liebe, es fordert mich heraus, es zieht mich magisch an, manchmal macht es mir Angst … und es macht es mir – trotz meiner großen Liebe:-) – visarechtlich kein bisschen Einfach.

Demokratie ist eine tolle Sache und könnte – an den richtigen Stellen – noch viel viel mehr umgesetzt werden. Doch Wahrheit kann vielleicht nicht demokratisch herbeigeführt werden? Kann sich eine 98%ige Mehrheit irren? Sind Irrtümer das Salz in der Wahrheits-Suppe? Ist ein Leben ohne Bewertungen demokratisch?

Wir stehen als Menschheit vor einer enormen globalen Herausforderung, der letztendlich kollektiv begegnet werden muss. Dazu werden wir aber nicht ausgebildet.

Es geht die Sage, dass die großen Mütter einst vor der Entscheidung standen, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit der Mensch sie nicht finden könne, ehe er reif sei, damit verantwortlich umzugehen. Sie überlegten: in der Erde, im Himmel – nein, lasst sie uns in ihm selbst verstecken. Er wird dort niemals danach suchen, ehe er nicht reif ist, den Weg zu sich selbst nach innen zu gehen.

Orientierung im Außen. Plastikwelt – Menschen sind „VERKLEBT“ mit Arbeit, Freunden, Überzeugungen
suchen händeringend nach Teilzeitauswegen, „Urlaub vom Ich“

Außenwelt

äußere Bilder

Gestaltung im Diesseits und im Jenseits

Karma aktiv gestalten UND empfangen

Impuls, den eigenen Weg zu gehen, den eigenen Platz in der Gemeinschaft zu finden! Die Harmonie zwischen Individuum und Kollektiv findet sich in den Konflikten (=Geschenke)?

meine Gesellschaftsutopie?
Oder ist alles gut so wie es ist und ich erkenne es nicht?
Je schlechter die Lebensumstände, desto größer die (seelischen) Lernmöglichkeiten?
Wodurch entstehen Veränderungen?

Noch nie in der Menschheitsgeschichte haben sich die grundlegenden Lebensumstände so massiv verändert in so kurzer Zeit. Was gestern galt, gilt heute nicht mehr. Daraus folgt, was heute gilt, wird spätestens morgen in Frage gestellt werden…

es ist nicht (alles) schlecht und es ist nicht (alles) gut – es geht einfach schnell
Ich habe mein ganzes Leben viel zu viel „gemacht“, ständig unterwegs, am Tun, meine Seele leidet, wenn ich zu viel in zu kurzer Zeit erledige. Gut Ding will Weile?
Vielleicht ist das Höchsttempo der Seele „die Schweiz um 1960“?

als Mensch spüre ich: ui, wird bisschen unbequem, eng, mit 8 Mrd sesshaften Menschen, aber vielleicht ist „unser“ Planet in einem Prozess, den wir (noch) nicht verstehen?

Vielleicht sollte ich eher vom „großen Geheimnis“ schreiben? Und kann Geist überhaupt beschrieben werden? Ist dieser Versuch nicht zum Scheitern verurteilt und doch führt jedes Scheitern ein Schrittchen weiter?
Wenn ich lange wandere, öffnet sich manchmal eine Pforte, die eine komplett andere Empfindung als „normal“ in mir auslöst. Ich fühle mich nicht mehr „nur“ als Individuum, sondern als Teil von etwas Größerem? Ich werde zu einem Teil von etwas Größerem als ich selbst, und ich vermute, dass dies Regionen in meinem Gehirn wachruft, die sonst zu schlafen scheinen? Angelblich nutzen wir ja nur 10% unserer menschlichen Gehirnkapazität. Wofür ist der Rest?
Warum leisten wir uns als Menschen überhaupt so ein großes Gehirn, das übermäßig Energie verschlingt? Ich kann nur vermuten, dass das lange Wandern etwas in mir auslöst, das Teile der vom Alltags-Bewusstsein nicht angesprochenen Hirnareale weckt. Natürlich kann das auch durch Meditation, Sex, einem Besuch im Fussballstadion, Gebet, Interaktion in großen Gruppen, etc. geschehen: dann fühlen sich Menschen als Teil von etwas größerem Ganzen, denken, handeln und kommunizieren teilweise vollkommen anders, als sie das als „reflektierte“ Einzelwesen tun würden?

Wenn ich einen Ameisenhaufen betrachte, beobachte ich manchmal fasziniert einen komplexen sozialen Organismus, dessen Regeln ich nicht verstehe. Warum nimmt Ameise A diesen Weg und krabbelt einfach über Ameise B hinweg? Warum zerren vier Ameinsen erfolglos an diesem Zweig und alle anderen gehen achtlos vorüber? Manchmal entsteht in mir der Wunsch, ich möchte mich den Ameisen bemerkbar machen. Wenn ich mich dann so vor dem Ameisenhaufen sehe, erinnere ich mich an Beobachtungen überhalb von Oberstdorf. Ich sass am Berg und beobachtete die Stadt – ähnlich schwer nachvollziehbar wie ein Ameisenhaufen? Und manchmal öffnet sich dann eine ganz neue Betrachtungsweise, ich werde Teil des Ameisenhaufens und spüre, wir menschlicher Ameisenhaufen werden vielleicht auch betrachtet?
Vielleicht öffnet sich dann in mir eine Pforte einer Betrachtung jenseits von Richtig und Falsch? Alles scheint im Fluss, alles wandelt sich, politische Überzeugungen werden kleiner und das Gefühl, Teil eines unendlichen Wandlungsprozesses zu sein, wird wahrnehmbar? Es ist wie wenn ich die Welt in diesem Moment selbst hervorbringe und neu verstehe? Es ist ein großes Staunen, ein Verstehen auf mehreren Ebenen zugleich, es ist an etwas Unbeschreiblichem teilhaben dürfen?

Vielleicht gibt es eine Verbindung von Geist und Mut? „Mut ist Angst, die gebetet hat“, hab ich mal gelesen … das Glück des Tüchtigen oder des Mutigen? Vielleicht ist es ein Stück Mut, seine eigenen Überzeugungen loszulassen, das eigene „Glas des Wissens“ mal ansatzweise auszugießen, vielleicht meinte Krishnamurti (ich glaube, bei ihm hab ich das gelesen) das, als er schieb, „werde still, dann muss sich die Welt dir zeigen, sie kann gar nicht anders“?
Sind wir Menschen Gefäße für den Geist? Sind wir geboren, um mutig zu sein? Vielleicht sind wir gerade an der Schwelle der Erkenntnis, dass es auch im Menschsein eine Art „Unschärfe“ (vgl. Quantenphysik) geben könnte? Einerseits sind wir Einzelstücke, Individuen, nehmen die Welt eigenständig war, sind individuell lebendig und „gleichzeitig“ sind wir Teil eines großen komplexen Organismus, den wir nicht verstehen, den wir nur fasziniert betrachten oder erahnen können und der uns manchmal sogar Angst macht?

Vielleicht war am Anfang die Materie, die wollte Leben (Bewegung, Stoffwechsel, Wachstum, Reizbarkeit und Fortpflanzung als Zeichen des Lebendigen) hervorbringen, um sich weiter zu entwickeln, um im Fließen zu bleiben? Die erste Zellteilung! Nun leben Pflanzen und Tiere auf unserem Planeten, haben eigene Formen der Kommunination und leben „instinktiv“, sie haben keine Wahl?
Hat der Mensch Wahl? Der Mensch wird vielleicht vom Geist gesucht, als Gefäß benötigt und gleichermaßen sucht der Mensch nach Mut, nach Sinn? Evolution und Entwicklung schreiten voran, der Geist sucht uns ebenso wir als Menschen ihn? Der Mensch kann die Art seiner Wahrnehmung wählen und so ganz neue Handlungsweisen hervorbringen?
Aktuell betrachte ich das menschliche Leben in einer Art Zwischenphase zwischen instinkthaft und geistvoll? Wir sind vielleicht durch Macht, Geld und Sex angetriebene Wesen, immer süchtig nach Anerkennung? Eine Art Post-Instinkt vielleicht, denn in manchen Moment reflektieren wir ja darüber oder hören einem modernen Hofnarr (Politiker, Blogger, Pfarrer oder Comedian, uvm.) zu? Diese modernen Hofnarren halten uns den Spiegel vor, appellieren an den Teil in uns, der sich als Teil eines großen sozialen Organismus fühlt?

Heute betrachten wir lächelnd, dass im Mittelalter erfolgreich Löcher in Köpfe gebohrt wurden, um böse Geister loszuwerden. Sind wir heute wirklich weiter? Vielleicht haben wir immer noch nicht gelernt, dass wir Menschen ständig lernen? Wie werden wir in 500 oder 2000 Jahren auf den Beginn dieses „dritten Jahrtausends“ zurückblicken?
Vielleicht dienten die letzten ca. 12000 Jahre (seit der letzten Eiszeit) der Entwicklung von Organisationsfähigkeit in großen Gruppen? Das ging nur über komplexe Geschichten, die als eine Art gesellschaftlicher Kitt dienten?

„Ich bin der Weg, niemand kommt zum Vater denn durch mich“?, steht in der Bibel, noch immer das meistverkaufte Buch. Jesus ist plötzlich zwischengeschoben zwischen Geist und Mensch und auf einmal ist der Mensch sündhaft und erlösungsbedürftig? Eine unglaubliche Geschichte, sie wird uns als Liebe verkauft und ist vielleicht der Beginn des Kapitalismus? Sünde ist ein riesiges Geschäftsfeld geworden?
„Ich bin der Weg“, könnte vielleicht auch heißen: Ich bin mein Weg oder ich gehe meinen Weg? Jeder Mensch ist vielleicht aufgefordert genau SEINEN EIGENEN Weg zu finden und zu gehen? Seine eigene Aufgabe zu spüren und diese zu erfüllen, jenseits von Macht, Ruhm, Annerkennung und Geld – ist das ein Weg zum Geist?

Vielleicht ist alles in Ordnung, d.h. im Wandel? Vielleicht gibt es nichts, vor dem wir als kreative mutige Menschen Angst haben müssten? Wann bin ich mutig und kreativ? Nur dann, wenn ich mich von meiner Sehnsucht nach Anerkennung löse? Vielleicht auch dann, wenn ich es wage, so zu sein, wie ich wirklich bin – und gleichzeitig wahrnehme, wie andere sind und auch, was sie sich von mir wünschen?
Vielleicht ist diese „Gleichzeitigkeit“ ein mutiger Schlüssel in Richtung Geist, ich tue das, wofür ich geboren wurde und ich bin offen für die Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Vielleicht sind wir im doppelten Sinne verantwortlich? Für uns selbst UND für die Mitmenschen? Den eigenen Weg gehen und die Belange meiner Mitmenschen spüren?

reiz reaktions modus (vgl. Instinkt, nicht anders können, keine Wahl…)

Konfrontierbarkeit als Ausgangspunkt

jenseits von richtig und falsch gibt es nur das eigene (göttliche) Spüren

ich gestalte das außen um mich herum, so wie es mir gefällt UND gleichzeitig lasse ich mich gestalten: ich gestalte, indem ich diene und lasse mich gestalten, in dem ich mich beherrsche!

mich im ggü. fühlen, widererkennen, die Grenze zwischen DU und ICH verfließt

Vielleicht ist der Mensch in der heutigen Zeit und im jetzigen Raum am ehesten ein „Gefäß für den Geist“. Was ist gefäß? was ist geist?
Gefäß das Glas, halb voll oder halb leer, oder eine Höhle, bietet Schutz, hat aber kein Licht, ich kann rein und wieder raus krabbeln oder das weibliche Heiligste
größtes materielles (körperliches) Glück und der lebensspendende Aspekt
Geist bringt Wahl hervor wo vorher „nur“ Leben (Instinkt) war

bewusstes nicht wissen, Geist werden wir erst in einigen tausend Türen, Jahren, Inkarnationen, Planeten, Lieben verstehen. Und ehrlich, ich verstehe Geist auch nur in wenigen Momenten nach langem Laufen so was von anseitsweise, vielleicht verstehe ich nur, dass es da ein ganz großes Geheimnis gibt….

weiter zu rote Blutkörperchen und Sternenstaub (vielleicht ist unser Planet „nur“ ein Staubkorn?)

Ich glaube an (bewusstes) Nicht-Wissen.
Wir menschlichen Wesen wissen nicht, ob wir Individuen oder Teile eines Organismus, sind, den wir vielleicht nicht verstehen – oder beides gleichzeitig? Siehe auch „rote Blutkörperchen“ – im kleinen, Planeten im Großen
Siehe auch Beitrag „nicht wissen
Siehe auch „warum magnamama
Darüber hinaus handeln wir als Menschen – vielleicht ebenfalls gleichzeitig – auf der fassbaren, greifbaren, materiellen Ebene und auf der immateriellen, inneren, spirituellen, mentalen, emotionalen, astralen, energetischen Ebene.

Was ist ein Mensch?
Wo ist (wieviel) Bewusstsein?
Gibt es „Pforten“ zur Anderwelt?

werdet wie die Kinder
wissen wo ich her komme, wissen wofür ich da bin

Wissen in vier Bereichen (Unterschiedlich groß?)

Bewusstsein und Wissen als interdependente Faktoren (wie Klima und Mensch?)

Raubrittertum im Land der Dichter und Denker
Ruabritter des Wissens