das war ein kleines Jahreskreisfeuer am Lech…

Von 2006 bis ca. 2014 lud ich (zum Lagerfeuer an Wertach oder Lech) im Rahmen des Netzwerks „Gemeinschaftlich Wohnen in Augsburg“ als Teil der lokalen Agenda 21 in Augsburg ein, die acht Jahreskreisfeste zu feiern.
Mein „größtes“ Feuer fand in Diedorf-Oggenhof auf dem damaligen Abriss-Gelände der alten Ziegelei statt. Die Gemeinschaft, die kurz darauf in Tempelhof gesiedelt hat, überlegte, dieses Gelände zu kaufen … nun stehen dort Einfamilienhäuser.

Damals lud ich eher spartanisch zum Feuer ein: per E-Mail-Rundbrief gab ich Zeit und Ort bekannt und brachte Holz mit. Was am Abend ums Feuer herum geschah, war vollkommen offen.
Mal waren wir viele, mal wenig, es kam vor, dass ich allein blieb. Mal gab es ein gemeinschaftliches Buffet, manchmal wollte die Menschen nicht miteinander teilen und blieben in kleinen Gruppen getrennt. Mal wurde gesungen, erzählt und manchmal auch geschwiegen.

Dann gab es zehn schwierige lehrreiche Jahre in meinem Leben und ich machte Jahreskreisfeuer-Pause. Das Bild zeigt mein letztes Feuer am Lech vor meinem Aufbruch nach Russland!

Ab Herbst 2024 knüpfe ich an diese Tradition an. Nun wird es immer zu Beginn einen Impuls von mir geben, um die Jahreskreisfeuer-Gäste ein bisschen einzustimmen.
Ich möchte einladen, das Leben selbst zu feiern!

Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte gab es Bräuche und Rituale, die das Licht und Leben selbst feierten. Sie feierten Feste, um Gemeinschaft zu erleben. In alten Zeiten geschah das, um Natur und Kultur miteinander zu versöhnen.
Dazu möchte ich einladen: sich als kulturell geprägte Menschen in der Natur und mit der Natur neu zu begegnen.

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Archiv / Rückblick:

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Letzten Sonntag auf dem Pfarrfest bei St. Andreas (meine Kirchengemeinde) hat sich spontan ein Raum zum SEIN ums Sonnwendfeuer herum ergeben:
Zusammen mit A.J. lade ich herzlich ein zur Begegnung (jenseits von Richtig und Falsch) am 21. Juni 2024 bei der Chapel von St. Thomas in Kriegshaber
in der Columbusstr. 7, 86156 Augsburg (ganz nahe Kreuzung von B17 und Ackermannstraße).

                

Ab 17 Uhr bäckt ein Team von MANNA.NU mit A.J. Zimtkringel, gegen 21.30 Uhr geht am längsten Tag dieses Jahres die Sonne unter und das Feuer wird entzündet (wenn das Wetter mitspielt und es nicht gewittert…).


A.J. und ich auf dem Pfarrfest, im Hintergrund das Back-Mobil!

Wenn tatsächlich ein paar Menschen so spontan kommen, werde ich versuchen, das, was ich letztes Wochenende auf dem Empowerment-Tag vom Staatstheater erlebt habe, an Euch weiterzugeben.
Mir hat diese Begegnung (fand im GrandHotel statt) Mut gemacht: so entstand FEUER & TON in mir!