Zusammen mit Mutter, Schwester, Sozialstation und mir (erst nur als „Fahrer“, dann immer mehr) wurde mein lieber Vater zu Hause gepflegt. Am frühen Morgen des 3. März 2018 weckte er mich mit seinem letzten Atemzug. Ich stehe neben ihm am Bett, blicke in sein unendlich erleichtertes Gesicht und für einen Moment öffnet sich eine andere Dimension. Eine behutsame Energie verbindet sich mit meinem Vater. In diesem Augenblick wird mir die Endlichkeit meiner eigenen Lebenszeit schlagartig bewusst: ich werde der Nächste in der Reihe meiner Ahnen sein, der sterben wird.
Vielleicht habe ich mich nie zuvor in meinem Leben so wach gefühlt? In den Tagen nach dem Tod meines Vaters kam die umsichtige Hospizhelferin extra noch einmal zu uns, um mich zu fragen, ob mir bewusst sei, dass mein Vater mir mit seinem Ableben in meiner direkten Anwesenheit ein großes Geschenk gemacht hat?
Ja, meinte ich, „das nehme ich auch so wahr. Ich weiß nur nicht so recht, was ich mit diesem riesigen Geschenk anfangen soll – es scheint nicht nur nicht in mein Leben zu passen, es ruft geradezu nach einer Änderung meines Lebens. Aber das Geschenk scheint erstmal aus ungewohnter Wachheit zu bestehen, es hat keinerlei Ziel, was will mein Vater mir wohl sagen?“
Daraufhin lächelte die Hospizhelferin ungemütlich wissend und meinte, das werde ich schon mit der Zeit herausfinden… Danach fragte ich mich von Tag zu Tag mehr: „wann, wenn nicht jetzt, meinen Traum aus Kindertagen
nicht nur träumen, sondern leben?“

         

Dieser uralte Traum stammt aus dem Kinderbuch von Ottfried Preußler, in dem der „Starke Wanja“ nach sieben Jahren ohne ein Wort auf dem Kachelofen auf abenteuerlichen Wegen durch Russland wandert. Ich hatte diesen Traum  viele Jahre als eine Art „Lebensversicherung“ betrachtet, undurchführbar, zu groß, zu weit und nur für den absoluten Notfall, wenn „alle Stricke reißen würden“…
Rissen nun meine Fesseln? Binde ich mich irgendwie an mein Leben, durch Beziehungen (ob ich die Menschen mag oder nicht?), durch Gewohnheiten (gute oder schlechte?), durch Orte, Wege, Erinnerungen, Vorhaben, Versprechen, Verabredungen … soziale Rollen – letztendlich lässt sich das alles doch unter Gewohnheiten zusammenfassen? Gewohnheiten, die mir lebenslang Sicherheit gaben und nun irgendwie veraltet erscheinen?

Kam meine Verbindung zum Starken Wanja (die Russen kennen die Geschichte als „Ivan, der Dummkopf“) kommt vielleicht von dieser langen „Vorbereitungszeit“ des „missratenen“ dritten Sohnes auf dem Kachelofen und dann zeigt er es allen aber mal so richtig und wandert einfach los? Eigentlich fühlte ich mich mein Leben lang „anders“, nicht richtig, wartete darauf, dass „es“ endlich mal losgehen würde… dass „etwas“ aus mir werden würde…
Wie Wanja hatte ich mich vor allem in den letzten Jahren fast komplett zurückgezogen; da ich oft nicht die richtigen Worte fand, wurde ich immer schweigsamer, sonderbarer ….
Oder wandert Wanja los, um sich zu finden? Ist das unvermeidliche Ende (in Russland dreht sich ja seit Jahrhunderten alles um den einen starken Mann an der Spitze?) nicht eher so zu interpretieren, dass Wanja zu sich selbst findet? Dass er sich akzeptiert, so wie er ist? Dass er inneren Frieden findet?

in den Alpen nach Oberstdorf          mio in den Alpen

Ich konnte einfach nicht mehr weitermachen wie vor dem Tod meines Vaters. „Geh Deinen eigenen Weg, statt Dich immer mehr anzupassen, um anderen zu gefallen“, schien er mir aus seiner Dimension zuzuflüstern.
Nach 26 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen hatte mein Ringen um eine stabile Erwerbsarbeit erst einmal ein Ende
und ich stellte einen Erwerbsunfähigkeits-Rentenantrag.
Dann fing ich tatsächlich einfach mal an Russisch zu lernen. Und ich fing an zu planen und recherchierte über Russland und Weitwanderer. Nun erklärten mich Freunde und Familie für komplett verrückt: „Wenn schon zu faul zum Arbeiten, warum dann um alles in der Welt in Russland wandern gehen?“
Doch überraschenderweise öffnete der Klang der russischen Sprache mein Herz und hob immer wieder meine Laune wahrnehmbar an. Ich fing an, mich für russische Kultur und das Zeitgeschehen in Russland zu interessieren. So begegneten mir die Bücher von Anastasia (Autor: Wladimir Megre) und wurden alle zehn verschlungen, um sie beim zweiten Mal konzentrierter und kritischer zu lesen. Sie stellten gute Fragen. Und in ganz Russland existieren schon rund 400 vollkommen unterschiedliche „Anastasia-Dörfer“…

          dobrosvet

In Russland würde ich auf viele Bequemlichkeiten verzichten müssen und so wechselten sich Begeisterung und  Zweifel ab. Zudem ließen mich die Berichte in den Medien über Russland nicht unberührt. Leider war der Traum vom Wanja auf seinem Weg neblig und ich konnte nicht sehen, wohin das Ganze führt, es gab kein klares Ziel. Was sollte nach Russland kommen? Und wohin dann? Warum tue ich mir das an? Ganz Europa steht mir grenzenlos offen und in mir gibt es ausgerechnet ein Bild, das mich ruft: eine weite Wanderung mit einem kleinen Rucksack durch lichten Birkenwald in Russland …
Russland macht definitiv keinen „Sinn“, was soll ich da? Ist das ein Spähen nach Auswanderung als Ausdruck meiner Unzufriedenheit in Deutschland, ist es Selbstbestrafung, laufe ich vor etwas davon, ziehe ich mich wie die alten Elefanten an die Grenze der Zivilisation zum friedlichen Starben zurück oder bin ich auf Brautschau (das meinten die meisten…) – irgenwann kapierte ich, es geht nicht um Sinn oder Ziele, sondern es geht darum, dass ich mich aufmache, dass ich daran glaube, dass ich diesem Impuls folge, mich dem großen Geschenk meines Vaters als würdig erweise … es geht ums Tun. Um den Aufbruch… Um den ersten Schritt…

         Urwald in NRW

Also dann mal raus aus der Komfortzone. Ich meldete mich bei einem einwöchigen „richtigen“ outdoor-survival Seminar an. Das stellte sich als eine Art Abenteuerurlaub für IT-Spezialisten heraus, von denen es keiner ernst meinte. Aber ich lernte, mich eine Woche einem Idioten unterzuordnen ohne total zu rebellieren. Dann schraubte ich meine Leistungsfähigkeit auf 70km in 24h herauf, aber darum ging es auch nicht…
Als Probewanderung überquerte im Juli 2018 auf eigener Route (von der Süd-Schweiz aus zurück nach Deutschland) die Alpen. Einfach mal dreieinhalb Wochen ohne stabiles Wetter unterwegs. Ich wollte meine Grenzen spüren!
In den Bergen passierte etwas „Wanderbares“: meine Grenzen öffneten sich und mir wurde eine innere Verbindung geschenkt, eine Art direkter Kontakt zu Gott … zur großen Mutter . Ich fühlte mich
verbunden mit dem Großen Geheimnis und gleichzeitig vollkommen frei. Eigentlich ist das ja der totale Widerspruch.
Doch statt „entweder oder“ hieß es „sowohl als auch“. In allen Dimensionen Kommunikation … und plötzlich schien nichts in dieser Welt bedrohlich, es schien keine Angst mehr zu geben. Selbst während drei Tagen Dauerregen mit Gewittern war klar, in den nächsten Jahre gen Osten nach Sibirien zu wandern, das vielleicht so extrem ist, wie Wanja und ich es sind.

           

In den Bergen verstand ich: es ist vollkommen egal, nicht zu wissen, was nach Russland kommen wird. Beim Erreichen einer Scharte eröffnet sich eine neue Aussicht und so ergibt sich aus jedem Schritt auf meinen Traum zu erst der nächste. Schritt für Schritt statt einem Businessplan für die nächsten fünf Jahre, so wohnte auch diesem Anfang ein Zauber inne.
Wieder zurück in Augsburg lief mir eine Studentin aus Moskau über den Weg und wir verbrachten sechs Wochen lang viel Zeit als „Sprachtandem“ – wir sprachen abwechselnd Deutsch und Russisch und halfen einander bei den jeweiligen administrativen Herausforderungen. Ich räumte nach und nach meine Sachen aus meiner Wohnung in den Keller und vermietete mein Schlafzimmer.
Aus dieser kreativen Wohngemeinschaft verschwand Karton um Karton. Und doch verschob ich wegen Dingen wie Postvollmacht, Kreditkartenversand oder wackeliger Zahnkrone meinen Aufbruch immer wieder, auch, um auf die Entscheidung der Sozialversicherung wegen meiner Rente zu warten. All meine Sorgen, Sicherheits- und Komfortbedürfnisse kamen zu einer Art Familientreffen meiner schlechten Angewohnheiten zusammen …
a
ls es immer herbstlicher wurde, war der „Anfangszauber“ komplett verschwunden!

Doch wer durch Russland wandern will, sollte vielleicht keine Angst vor dem baltischen Winter haben … doch letztendlich war es mein neuer Mieter, der mich sanft anstupste! Er stellte seine Schuhe immer weiter in die Mitte des Flurs, um mir vorsichtig zu signalisieren, dass er nun bereit war, wie vereinbart die Wohnung ganz zu übernehmen. Ich verzichtete auf die große Lösung – mein Lieblingsstartpunkt wäre in Augsburg gewesen – und stieg am 5. November 2018 kurzentschlossen in den Fernbus nach Vilnius (Hauptstadt von Litauen, EU).
Es f
ühlte sich ein bisschen an wie sterben… Was hatte ich schon zu verlieren? Lieber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung (Litauen liegt näher an Russland) als keiner… Auch ein Aufbruch ohne Rente und ohne Visum (für Russland) ist ein Aufbruch!
Von Vilnius aus wanderte ich mit Zelt und Schlafsack an der Bahnlinie entlang nach Daugavpils (Hauptstadt der russisch-sprachigen Region Latgale in Lettland, EU). Ho-hey, Bewegung! Ich hielt das Alleinsein aus und hatte nichts grundlegend Wichtiges vergessen. Und die Verbundenheit und Freiheit aus den Bergen war wieder da. Ich wanderte durch die Birkenwälder – auf pfiffigen Pfaden per Bauchgefühl. Der Weg war in mir, ich war der Weg!

In Daugavpils besuchte ich vier Wochen eine russische Sprachschule und wohnte teilweise im Wald, um meine Ausrüstung zu testen. Dann tauchte nach langem Suchen (auf Russisch…) eine Visa-Agentur auf, die versprach, meine Probleme zu lösen.
Und auf einmal klappte sogar alles! Vollkommen unerwartet wurde mir Anfang Dezember die Nachricht übermittelt, dass ich bis August 2020 auf bescheidenem Niveau Erwerbsunfähigkeits-Rentner bin – ein „amtlich geprüfter Nichtsnutz“ wie Wanja! Im Ernst: ich bin dem Sozialversicherungssystem in Deutschland dankbar.
Was in dem Gutachten über mich steht, ist genauso wahr wie es mir in keiner Weise gerecht wird. Ich fühlte mich aussortiert und versorgt zugleich.
Am 7. Dezember 2018 wurde mir mein Pass mit dem ersten russischen Touristen-Visum für 30 Tage von der Visa-Agentur in Daugavpils überreicht. Es lag inzwischen Schnee, und eine Stunde später ging es los Richtung Osten. Das tägliche Wandern von ca. 22 km tat mir besser als jede Tablette zuvor. Unterwegs mit neuer „inspirierter Disziplin“ – und mit jedem winterlichen Kilometer mehr innerer Ruhe und Stolz auf mich selbst. Was erwartete mich wohl hinter der Grenze? Russland sei gefährlich, kalt und korrupt, so lauteten vor allem in Lettland die Warnungen. Den Russen gehe es miserabel – deswegen seien sie so aggressiv.
Am 17. Dezember 2018 überschritt ich die EU-Außengrenze zu Russland und entdeckte ein vollkommen unerwartete Welt. 
Die Menschen erschienen mir freundlich. Die Infrastruktur ist keineswegs schlechter als in Lettland, ich kann überall mit meiner EC-Karte (Maestro) einkaufen, Telefonnetz und Internet funktioniert wie in Deutschland, alle Tastaturen haben lateinische und kyrillische Buchstaben und meine bescheidenen Sprachkenntnisse wurden mir hoch angerechnet! Russland erinnerte mich an meine Jahre in Frankreich…

Nach insgesamt ca. 350 km winterlichen Wanderns (von Vilnius aus) erreichte ich das Anastasia-Dorf „Klarer Himmel“. Dort verbrachte ich vier Wochen in einer russischen Familie, wo kein Englisch gesprochen wurde – meine Sprachschule auf dem Land! Doch kurz nach Neujahr war Halbzeit meines Visums. Mein Ziel Russland war erreicht … was jetzt? Was sollte in den nächsten drei Monaten kommen, bis ich wieder (diesmal mit einem Geschäfts-Visum für neunzig Tage) einreisen konnte? Und wo sollte im April die Reise hingehen? Was war mein nächster Schritt?
Anastasia lädt in einem ihrer Bücher ein, den eigenen Platz, das eigene Ziel zu träumen, zu fühlen und zu durchdenken … und aus all dem nach und nach einen Plan zu formen. So krabbelte ich als die Familie verreist war, einen halben Tag auf einer ca. zwei mal drei Meter großen alten Militärkarte von Russland herum, um herauszufinden, wohin meine nächste Reise gehen sollte. Mein einziger Anhaltspunkt war ein Fluss in Ost-West-Richtung und dahinter Berge, das hatte ich beim Wandern „geträumt“. So fand die Angara nördlich von Krasnojarsk zu mir, ziemlich in der Mitte von Russland, was als Ziel passend erschien. Und für die drei Monate Pause gab es eine einfache Formel: „dort wo Russisch gesprochen wird, bist Du richtig!“. So verbrachte ich die „Wartezeit“ auf mein nächstes russisches Visum wieder in Lettland, um diesmal selbstorganisiert weiter Russisch zu lernen. Am 16. April 2019 um elf Minuten nach Mitternacht passierte ich zum zweiten Mal zu Fuß die Grenze zwischen Lettland und Russland.

Die Transsibirische Eisenbahn brachte mich nach Krasnojarsk. Kurz nach dem Ural in Jekatarinburg machte ich Pause und passte meine Wander-Ausrüstung an die Herausforderungen an, die in Sibirien auf mich zukommen würden. Am 24. April 2019 war es soweit: per Autobus und Fähre war mein Ziel erreicht: die Mündung der Angara in den Jenissei. Und sie war noch komplett zugefroren und im Wald lag etwa ein Meter Schnee! Das hatten mir Russland-Reisende anders prognostiziert. Bis zur Hüfte lag Schnee und am Fluss türmte sich das Eis meterhoch – das Wandern, von dem ich träumte, war dort unmöglich. Glücklicherweise war dort ein kleines Hotel und die Kantine der Flößergesellschaft.
Einfacher Beschluss: bleiben, bis der Fluss auftaut und sich von seinem winterlichen Gefängnis befreit. Nach ungefähr einer Woche kam das Eis in Bewegung. Die Schollen schwammen mal träge, mal flugs die Angara hinab und in den schon befreiten Jenissei hinein. Morgens war die Angara wieder zugefroren und taute tags wieder neu auf. Wie wenn auch in mir selbst etwas schmolz, etwas Festgefrorenes wieder ins Fließen kommt, sich auch mein Panzer öffnet – so schien es mir beim tagelangen Auf- und Abwandern am Wasser.
Ich bin ein Fluss“, meinte die Tochter des Baikals eines Nachts, „und Du ein Mensch. Warum bist Du nicht bei deinesgleichen? Geh zu den Menschen. Vergiss Deine deutschen Wurzeln nicht. Und komm wieder.

Ich verneigte mich dankbar vor dem unerwartet weisen Fluss und zog verdattert weiter. Nur sechzig Kilometer südlich am Jenissei, Angaras Geliebten der Sage nach, gab es das, was mir prognostiziert worden war: sibirischer Frühling im nahezu schneefreien Wald. Dort wanderte ich endlich im Wald und am Ufer entlang. Ich erkundete einige ursprüngliche Dörfer, um in Ruhe über die Botschaft der Angara „verbunden und frei“ zu reflektieren. Das konnte echt alles heißen. Mehr Fragen als Antworten, ich war verunsichert und glücklich zugleich. Mein Vater war ganz nah, lächelte mir zu …. und ich fühlte mich auf ein Mal viel zu wach? Immer noch kein klares Ziel …
Auf dem Weg zurück nach Krasnojarsk fand ich etwas Unvermutetes: zwei nahe beieinander liegende, ganz unterschiedliche Anastasia-Dörfer, wo ich bleiben und mithelfen konnte. Ich fühlte mich innerlich „frisch operiert“, mir war gar nicht mehr nach neuen Abenteuern und Wandern. So verschob ich den Besuch vom Ursprung der Angara am Baikalsee und blieb bei den Menschen.
Ich fühlte, dass die Rückkehr nach Deutschland nicht einfach werden würde. In Russland kannte ich die kulturellen Regeln kaum und verstand die Menschen sprachlich nur, wenn ich mich ganz öffnete. Ich schwebte zwischen Verstehen und Raten, musste immer spüren und konnte nie sicher sein! Dieses mit allen Sinnen in Verbindung sein und vielleicht die Große Mutter in jedem Menschen ahnen – wie im Wald und im Wasser – das würde in Deutschland wesentlich schwieriger sein, wenn ich wieder alles verstehe. In Russland nehme ich mein Nicht-Wissen wahr – in Deutschland glaube ich manchmal, ich wüsste schon alles…
Außerdem drohte mir eine Helden-Nummer: i
n einem lichten Moment konnte ich beobachten, wie meine Ideen immens wuchsen, ich sah mein Lebensmuster greifbar vor mir: gutes Wollend mein eigenes Scheitern vorbereiten, indem ich alles auf einmal und viel zu groß plane… zu viel Wachheit?
Sei kein Held, sei Du! Geh weiter langsam … Deinen eigenen Weg. Lass Dir Raum und Zeit für Krisen und Zweifel, die Du – wandernd und russisch lernend – irgendwann neu gestalten kannst!“, würde die Angara vielleicht zum Abschied leise murmeln…